Die nebenstehenden Texte wurden am 28. Dezember 2025 neu eingestellt.
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QUINTESSENZ
Der Begriff Quintessenz (lat. Das fünfte Wesen) geht auf den griechischen Philosophen Aristoteles zurück. Er hat ziemlich genau einhundert Jahre nach Empedokles gelebt, dem Schöpfer der Vier-Elemente-Lehre (Genesis 1). Heute steht der Begriff Quintessenz für "das Wesentliche". Die wesentlichen Erkenntnisse aus der Genesis können für den Autor dieser Website ganz andere sein, als für den, der sie gerade besucht. Aufgrund der langen Beschäftigung mit dem Thema und seinen Rändern, möchte der Autor jedoch ein paar Anmerkungen anhängen. Alle Schlüsse, nicht nur daraus, bleiben natürlich jeder'm selbst überlassen.
Werden die Verse der Tora/Genesis als eine Lehre betrachtet, sind sie nach ihrem ganzen inneren Gehalt eine Grundlage für den Menschen, für eine wache Bewusstheit, die zu einem gesunden Selbstwertgefühl führt, indem sich die ihr folgende Person liebevoll in eine lebendige Gemeinschaft einstimmt.
Ein wunderbarer Text, der die Quintessenz aus der Lehre zusammenfasst, findet sich im Buch von Andrea Wulf: Fabelhafte Rebellen, Die frühen Roman-tiker und die Erfindung des Ich, im EPILOG auf Seite 415, wo sie nach Novalis zitiert: "Er meinte damit, dass wir moralisch verpflichtet sind, uns nach innen zu wenden, um gute Mitglieder der Gesellschaft zu sein. Nur wenn wir uns unserer selbst voll bewusst sind – unserer Bedürfnisse, unserer Wünsche und unserer Gedanken –, können wir den anderen wirklich annehmen. Diese Betonung des Ich bedeutet, dass sich selbst bewusst sein die Voraussetzung dafür ist, sich des anderen bewusst zu sein und sich um ihn zu kümmern. Nur durch Selbsterkenntnis können wir Empathie mit anderen empfinden. Nur durch Selbstreflexion können wir unser Verhalten gegenüber anderen hinterfragen. In diesem Sinne dient Selbstprüfung, oder Selbstbefragung dem Allgemeinwohl – uns, unserer Gemeinschaft, der Gesellschaft generell und unserem Planeten.“
Die Beleuchtung der Hintergründe in den Versen sind hier anhand einer christlichen Bibel (AT) aufgedeckt worden. Im Neuen Testament wurde ihnen im Zeitlauf neue, verändernde Inhalte zugeschrieben. Ein genereller und
ein zweiter Aspekte sollen noch einmal folgen: A. Wesentlich ist der religions-freie Inhalt der Verse. B. Jeder Mensch
tritt – nach der Tora – sein Leben mit identischen Prämissen an: Mann wie Frau, unabhängig von Hautfarbe und sexueller Orientierung. In den achtzig Versen gibt es nach dem Gleichheits-prinzip
keine Unterscheidungen im Wesen des Menschen. Die Gewichte der Zusammensetzung der einzelnen Faktoren aus Genesis 1 führt mit dem Aufwachsen zu einer individualisierten Psyche.
Was sich der Autor aber besonders fragt, ist, vielleicht weil er ja mal christlich getauft wurde, welche Einstellung hatte Jesus zu den
Inhalten der Tora, den Versen 1 bis 80. Jesus sollte sie kennen, schließlich gilt er als ein ausgebildeter Rabbi? Wie weit würden seine Einstellungen mit denen vom Apostel Paulus
übereinstimmen? Hatte er einen Bezug zum Gesetzeskörper der Kabbala? War seine Sicht auf das Wesen des Menschen und dessen Möglichkeiten nicht durchweg positiv geprägt?
Wie dem auch sei, alle neuen Erkenntnisse werden weiter in die Texte ein-fliessen, die gerne auch von außen an mich herangetragen
werden können.
Nicht die moralische Wertung, die sich aus einem Sündenfall
ergeben soll, ist Mittelpunkt der Genesis.
Mittelpunkt moralischer Überlegungen in der Genesis ist
die Realität des Menschen. Die Konsequenzen
aus seinem Sprechen und Handeln bewusst zu erkennen,
und sie in positiver Absicht weiter zu vermitteln.