Ein Ganzes ist immer mehr als die Summe seiner Teile. Sie befinden sich auf einer Website die sich

im Wesentlichen mit Teilen der Bibel, insbesondere dem Beginn des Alten Testaments befassen wird.

Es ist eine persönliche Website die keiner Glaubensrichtung folgt und keinen religiösen Zwecken dient.

Sie beruht allein auf der Tatsache, dass es schon in den ersten drei Kapiteln der GENESIS so eklatante Widersprüche gibt, für die es Erklärungen geben müsste. Wenn sie danach gesucht haben wird im

Folgenden ein Lösungsansatz angeboten, der bei aller Kompliziertheit im Detail, doch einen in seiner Einfachheit überzeugenden Weg oder logisch nachvollziehbaren Kern anbietet.

    Da das Alte Testament jüdischen Ursprungs ist, muss zunächst auch dort und besonders in der Zeit seiner Entstehung nach Erklärungen für den Inhalt gesucht werden. Dabei ist der damalige Wissensstand über Naturbeobachtungen einzubeziehen. Er speist sich aus vielen verschiedenen Quellen nicht nur des östlichen Mittelmeerraumes von Griechenland über Mesopotamien bis Ägypten, sondern Teile reichen sogar bis Indien, denn von dort kommt die "Erfindung" der Null. Mit grosser Wahrscheinlichkeit gilt die Übernahme dieses "naturwissenschaftlichen" Wissens für die Genesis im ersten, jüngeren Abschnitt.

Der ältere, zweite und dritte Abschnitt zeigt einen Weg, der erst über babylonische, dann jüdische Mythologie führt. Deren Inhalte dann dem neueren Menschenbild angepasst wird. Später verlagerte der Islam dieses gesammelte Wissen bis nach Spanien. Dort wurde es vom Christentum adaptiert und dann mit Sicherheit über weiträumige mittelalter-klösterliche Untersuchungen bis in die Druckkunst zur Zeit der Aufklärung weitergeführt. Aus den frühesten Erkenntnissen speisen sich die ersten beiden unten abgebildeten, fundamentalen Hintergründe, die später in den Karten des Ancien Tarot de Marseille ihre Zusammenfassung finden. Den drei Erklärungswegen hängt jeweils eine kurze Einführung an.

   Aufgeschlüsselt erscheint am Beginn der jüdischen Tora, gleichlautend in der späteren biblischen Genesis, ein zeitloses Menschenbild. Die wichtigste Erkenntnis verbirgt sich hinter der Tatsache, dass  innerhalb der Geschichten um das erste Menschenpaar, welches allgemein Adam und Eva genannt wird, es sich dabei keinesfalls um die ersten ursprünglichen zweigeschlechtlichen Menschen handelt, sondern um eine symbolische Umschreibung von Konditionen denen jeder von uns ausgesetzt ist. Demnach trägt jeder Mensch, ob Mann oder Frau, in jüdisch-christlicher Sichtweise, seinen Adam und seine Eva mit sich durch

sein persönliches Leben.

   Tiefer in die Materie führen die einzelnen Unterseiten, die sie jeweils oben in der Kopfzeile finden.

              



 

GENESIS

 

    Die Widersprüche am Beginn der christlichen Bibel, gleichlautend der jüdischen Tora, mit der griechischen Kapitel-Überschrift GENESIS zeigen sich am deutlichsten in ihren neueren Überschriften der ersten drei Abschnitte. Sie sind erst nach dem Erscheinen der "Luther-Bibel" eingefügt und kehren in besonderer Weise die ursprünglichen Inhalte  in märchenhaft anmutende Stories um.

 

   Es ist davon auszugehen, dass in der "Sechs-Tage-Schöpfung" die Psyche des Menschen angelegt wird. "Das Paradies" umschreibt die Zeit von der Zeugung bis zur Geburt, oder den paradiesischen Zustand im Mutterleib. Der sogenannte "Sündenfall" und die damit einher-gehende Vertreibung aus dem Paradies meint die gottgewollten Herausforderungen, denen der Mensch in seinem Leben nach der Geburt ausgesetzt wird.

   Eng verknüpft mit der GENESIS sind die Zehn Gebote aus dem AT, Exodus 20,1-17.

 

 

Die Genesis beschreibt

DAS KONZEPT

der Menschwerdung

 

KABBALA

 

   Die Kabbala ist eine alte jüdische Weisheitslehre. Sie wurde später vom Christentum adaptiert.

Ihr Wesen ist die Darstellung eines Systems, in der sich sowohl die GENESIS, als auch die Zehn Gebote in drei Säulen mit zehn sichtbaren Punkten und einer unsichtbaren "Frucht" abbilden lassen.

   Im Hintergrund erscheint ein "wissenschaftlich" zu nennendes Bild der gesamten Conditio Humana.

 

   Letztendlich lässt sich an ihrem Inhalt, der sowohl ein inneres (unsichtbares) als auch äusseres (sichtbares) und damit umfassendes Menschenbild zeigt, eine zutiefst lebendige Beschreibung des Daseins erkennen.

   Das Erstaunlichste ist die Tatsache, dass, wie auch schon am Beginn der Genesis, ein religiöser Inhalt nur ganz bedingt erkennbar ist.

 

 

 

 

 

 

Die Kabbala zeigt

DIE BEDINGUNGEN

des Menschseins

 

 

 

 

 

Ancien TAROT de Marseille

 

   Nur einige der Kartensets, die vor und während der Aufklärung (ab ca. 1700) in Umlauf kamen, bilden das Geschehen der GENESIS ab.

   Das Bedeutendste ist das Ancien Tarot de Marseille, das von Nicolas Conver um 1750 in Holztableaus geschnitten und einfarbig gedruckt wurde.

 

   In mehr als einer 20-jährigen Forschung ist es der Malerin Carla Randel (1934-2009) gelungen, den Zusammenhang des Kartensets mit den Inhalten der Kabbala und dem Beginn der Genesis überzeugend und damit losgelöst von einer oft vordergründigen Esoterik

herzustellen.   

   Ihr besonderer Verdienst ist es jedoch zwei Bücher geschrieben zu haben, die die drei ersten Kapitel der Genesis mit einem wahr zu nennenden und darüber hinaus mit einem sehr menschlichen Antlitz aufscheinen lassen.

 

www.carlarandel.de

 

Das Tarot de Marseille ist

DIE CHRISTLICHE INTERPRETATION

von Genesis und Kabbala



Beginn 15. Februar 2018.   Letzte Überarbeitung 24. September 2018

Wer Interesse an einem Gesamttext hat, eine Datei.PDF ø 32 MB, 120 Seiten DIN A4

auf CD oder USB-Stick zum Selbstausdruck liegt vor. Siehe auch Impressum. 

Photos: HEAD: Auf dem Atlantik. TITEL: Sleeping Ute Mountain, CO. Von Westen, aus Utah gesehen.

s. holler


Alle Themen haben nach und nach vorläufig ihren Abschluss gefunden.

Ein Self-Publishing Buch ausführlichen Inhalts ist in Vorbereitung.