Zeit für eine neue Aufklärung. Wissen statt Glauben.    

        

Die hebräische Tora hat in der christlichen Bibel, im sogenannten Alten Testament, die bei uns gebräuchliche (griechische) Überschrift GENESIS bekommen. Sie benennt den ersten Abschnitt, der auch als "Fünf Bücher Mose" bezeichneten Teile.

In dieser Abhandlung werden im Wesentlichen nur die ersten drei Kapitel der GENESIS eine Rolle spielen.

 

Die wichtisten THESEN zur Aufklärung der ersten 3 Kapitel lauten:

1.  Sie sind frei von Religion.

2.  Es wird kein Universum und keine reale Welt erschaffen.

3.  Mittels einer bildgebenden Sprache wird der vollkommene Prototyp eines Menschen, der für

     beide Geschlechter gilt vorgestellt.

4.  Die 3 Merkmale zur Entwicklung der Bewusstwerdung des Prototypen Mensch sind:

     PSYCHE (Seele), ZEUGUNG/GEBURT, PUBERTÄT.

5.  Völlig irreführend und neueren Datums sind die gebräuchlichen Kapitelüberschriften verschiedener Bibeln:

     1. Die Erschaffung der Welt, 2. Das Paradies, 3. Der Fall des Menschen. (Einheitsübersetzung 1980, Katholische Bibelanstalt, Stuttgart)

 

  Hilfe bei der Aufklärung sind genau die vielen Widersprüche innerhalb der Texte. Dies fängt schon bei der Übersetzung von der hebräischen Tora in die griechische Genesis an.

Tora heisst übersetzt: Überlieferung, Weisung, Gebot.

Genesis hingegen meint: Schöpfung, Entstehung, Geburt.

   Die Unterschiede zwischen einer abstrakten Begrifflichkeit , Tora, zu einem Ereignis, das stattgefunden haben könnte, Genesis, ist offensichtlich. Weil geläufig, wird trotzdem, wo nicht sinnentstellend, der Begriff Genesis für die ersten drei Kapitel der interpretierten Texte beibehalten werden. Die zwei augenfälligsten Widersprüche der Genesis sind erstens, die "zweifache" Erschaffung des Menschen; zunächst in Genesis 1 am Ende (der Tage). Dann wird der Mensch , in Genesis 2, gleich am Beginn noch einmal erschaffen. Warum? Auch diese Frage wird beantwortet werden, genau wie es sein kann, dass am "ersten Tag" von Genesis 1, ein Licht am Himmel erscheint, wo doch die Himmelslichter, das Große, das Kleine, und auch die Sterne, die doch genau einen Tag ausmachen, erst am "vierten Tag" erscheinen werden. Es gibt viele weitere Widersprüche.

   Um zu verstehen, was die Genesis wirklich aussagen will, sollte man einfach mal seine Augen schließen und die aufkommenden inneren Bilder auf sich wirken lassen; also seine Vorurteile gegenüber dem Begriff "Gott", gegenüber den Religionen und einem tradierten Glauben am besten für die Dauer der Beschäftigung mit der Genesis vergessen.

   Die Texte der Tora/Genesis, so kann im Anschluss sehr überzeugend dargelegt werden, basieren auf einem über Jahrhunderte gesammelten Erfahrungs- und Gelehrtenwissen der verschiedenen Kulturen des östlichen Mittelmeerraumes. Dem liegt ursprünglich vielleicht eine winzige Spur von "Glauben" zugrunde. Die wichtigste Erkenntnis dürfte die einer heute noch anerkannten bipolar existierenden Welt sein. So eine gegensätzliche Entsprechung findet man sogar im Universum als "Materie" und "Anti-Materie". Der Volksmund verwendet für diese "Formel" gern die "zwei Seiten einer Medaille". In Genesis 1 sind es Himmel und Erde, Licht und Finsternis oder Gut und Böse. In Genesis 2 schuf Gott: Erde und Himmel! Solche verschiedenen Duplizitäten durchziehen alle drei Kapitel der Genesis.

   Alles Weitere soll vor, während oder nach den einzelnen Textinterpretationen erläutert werden. Am Ende ergibt sich ein Menschenbild, das bis in unsere widersprüchliche Zeit, rein gar nichts von seiner Aktualität verloren hat. Im Gegenteil, es ist nicht ausgeschlossen, dass durch die neuen Einsichten in die alten Texte, eine neues Selbst-Bild und die Stellung zu und in der Gemeinschaft zu finden ist. Die "religiös" geprägten Aussagen werden fast alles von ihrer tradierten Gültigkeit verloren haben.

 

   Tiefer in die Materie führen die einzelnen Unterseiten ein, die sie jeweils oben in der Kopfzeile öffnen können.

              



 

GENESIS

 

    Die Widersprüche am Beginn der christlichen Bibel, gleichlautend der jüdischen Tora, mit der griechischen Kapitel-Überschrift GENESIS zeigen sich am deutlichsten in ihren neueren Überschriften der ersten drei Abschnitte. Sie sind erst nach dem Erscheinen der "Luther-Bibel" eingefügt und kehren in besonderer Weise die ursprünglichen Inhalte  in märchenhaft anmutende Stories um.

 

   Es ist davon auszugehen, dass in der "Sechs-Tage-Schöpfung" die Psyche des Menschen angelegt wird. "Das Paradies" umschreibt die Zeit von der Zeugung bis zur Geburt, oder den paradiesischen Zustand im Mutterleib. Der sogenannte "Sündenfall" und die damit einher-gehende Vertreibung aus dem Garten Eden meint die gottgewollten Herausforderungen, denen der Mensch in seinem Leben nach einer Initiation (/Pubertät) ausgesetzt ist.

   Eng verknüpft mit der GENESIS sind die Zehn Gebote aus dem AT, Exodus 20,1-17.

 

 

Die Genesis beschreibt

DAS KONZEPT

der Menschwerdung

 

KABBALA

 

   Die Kabbala ist eine alte jüdische Weisheitslehre. Sie wurde später vom Christentum adaptiert.

Ihr Wesen ist die Darstellung eines Systems, in der sich sowohl die GENESIS, als auch die Zehn Gebote in drei Säulen mit zehn sichtbaren Punkten und einer zunächst unsichtbaren "Frucht" abbilden lassen.

   Im Hintergrund erscheint ein "wissenschaftlich" zu nennendes Bild der gesamten Conditio Humana.

 

   Letztendlich lässt sich am Inhalt der Kabbala, der sowohl ein inneres (unsichtbares) als auch äusseres (sichtbares) und damit umfassendes Menschenbild zeigt, eine zutiefst lebendige Beschreibung des Daseins erkennen.

   Das Erstaunlichste ist die Tatsache, dass, wie auch schon am Beginn der Genesis, ein religiöser Inhalt nur ganz bedingt erkennbar ist.

 

 

 

 

Die Kabbala bildet

GESETZMÄßIGKEITEN

des Menschseins ab

 

 

 

 

 

Ancien TAROT de Marseille

 

   Nur einige der Kartensets, die vor und während der Aufklärung (ab ca. 1700) in Umlauf kamen, bilden das Geschehen der GENESIS ab.

   Das Bedeutendste ist das Ancien Tarot de Marseille, das von Nicolas Conver um 1750 in Holztableaus geschnitten und einfarbig gedruckt wurde.

 

   In mehr als einer 20-jährigen Forschung ist es der Malerin Carla Randel (1934-2009) gelungen, den Zusammenhang des Kartensets mit den Inhalten der Kabbala und dem Beginn der Genesis überzeugend und damit absolut fern einer sehr

oft vordergründigen Esoterik

herzustellen.   

   Ihr besonderer Verdienst ist es jedoch zwei Bücher geschrieben zu haben, die die ersten drei Kapitel der Genesis mit einem wahr zu nennenden und darüber hinaus mit einem sehr menschlichen Antlitz aufscheinen lassen.

 

www.carlarandel.de/autorin

 

 

Das Tarot de Marseille ist

DIE CHRISTLICHE INTERPRETATION

von Genesis und Kabbala



Beginn 15. Februar 2018.  

Ab April 2020 findet eine komplette Überarbeitung der Teile der GENESIS statt.

Wer Interesse an einem Gesamttext hat, eine Datei.PDF, 32,5 MB, 130 Seiten DIN A4

auf CD oder USB-Stick zum Selbstausdruck liegt vor. Siehe auch Impressum. 

Photos: HEAD: Auf dem Atlantik. TITEL: Sleeping Ute Mountain, CO. Von Westen, aus Utah gesehen.

s. holler


Alle Themen haben nach und nach vorläufig ihren Abschluss gefunden.

Ein Self-Publishing Buch ausführlichen Inhalts ist in Vorbereitung.