Kabbala & Tarot

 

 

Eine andere

Interpretation von

 

GENESIS

Kapitel 1 bis 3

&

Verbindungen in

 

KABBALA & TAROT

 

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Garantiert 

 

KI-frei

  

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Letzte Bearbeitung

im April 2026

 

 

 

Layout 2-spaltig,

eventuell für

Smart-Phones

wenig geeignet.

 

 

 Trotzdem

der schnelle Zugang:

 

  TORA ist der Name des ersten Teils der fünfteiligen hebräischen Bibel. Ins Griechische übersetzt wurde daraus GENESIS. Die fünf Teile der hebräischen Bibel wurden in der christlichen Bibel zum Alten Testament, dort bekam der erste Teil die griechische Über-schrift Genesis. Beide Bibeln sind Sammlungen von Texten ihrer jeweiligen Religion; diese wird durch kultische Handlungen (Kult, Rituale) definiert. 
   Diese Website beschäftigt sich mit den Hintergründen, wieso die ersten drei Kapitel von einem religiösen Kult frei sind, aber trotz-dem das Alte Testament einleiten. Handelt es sich tatsächlich um Schilderungen der Entstehung der Welt und den ersten Menschen?
Alle folgenden Texte nehmen Bezug auf die Einheitsübersetzung (1980) der christlichen Bibel, AT und NT. Der Begriff Genesis steht hier fast ausschließlich für den Bezug auf die ersten drei Kapitel. Link zur Interpretation GENESIS.

   Die 80 Verse der Genesis beinhalten ein antikes Menschenbild,

das zwar einem Mythos entspringt (Genesis 2) aber etwa 500 Jahre später durch eine griechisch-philosophische Sichtweise (Genesis 1) jüdischer Natur überschrieben wird. Genaue Datierungen von

Genesis 1-3 sind in der Bibelwissenschaft weiterhin umstritten.

  Allerdings wird mit dem Beginn des Christentums eine zentrale Bedeutung aus Genesis 3 abgeleitet, die bis heute vielfach Bestand hat. Ihr Inhalt wird zum „Fall des Menschen“, zu einem Sündenfall  überhöht, und durch Apostel Paulus von Tarsus verklärt. Mit dieser einseitigen Festlegung wird das Christentum ab dem Jahr 380 zur römischen Staatsreligion und verbreitet sich über die Welt.

 

  Die Inhalte der ersten zwei Kapitel wiederholen sich in einer annähernd umgekehrten Reihenfolge. Bis heute wird daraus meist

abgeleitet, es würde sich um zwei zeitlich getrennt entstandene Erzählungen eines ähnlichen Inhalts handeln. Schaut man aber genauer hin, lässt sich die Schlüssigkeit von drei Folgeerzählungen  gut begründen: In Genesis 1 werden vier Ebenen unserer Psyche erschaffen, die in Genesis 2 in den leibhaften Menschen übertragen werden, damit er nach einer Reife, sie selbst zu beleben, imstande ist. In Genesis 3 münden sie in einem Erwachen und von Wahr-nehmungen, die zur Erkenntnis der eigenen Bewusstheit führt. 

 

   Grundvoraussetzung, die verborgenen Inhalte der Genesis zu verstehen, ist die in der Antike gewonnene Erkenntnis, dass wir

in einem Universum leben, in dem ein umfassendes, allgemein gültiges Prinzip der Dipolarität oder der Ambivalenz herrscht. Selbst der jüdisch-christliche Gott hat sich an dieses Prinzip halten müssen; deshalb schuf er uns als Mann und Frau. Im übertragenen Sinne, das heißt symbolisch, den zwei Zuständen, die unser Dasein bestimmen, von Geist (Genesis 1) und Materie (Genesis 2).

   Nach diesem dualen Prinzip, lässt sich eine mit einer Moral auf-geladene biblische Erzählung über einen Sündenfall ableiten, siehe Paulus. Die steht dann im krassen Gegensatz zu dieser wertfreien, rationalen Interpretation. In der jüdisch-hellenistischen Sichtweise werden gültige Bedingungen für unser umfassendes Sein als Menschen beschrieben (Philon von Alexandria). Die rational-logische Betrachtung des Inhalts ist eine sehr aktuelle Abhandlung über das Individuum Mensch als ein Prototyp, sei es Mann oder Frau. Das individuelle Selbst & Sein fordert geistiges Wachstum in Spiege-lungen, die sich im Verhältnis zu seinen Eltern und der sonstigen Familie aufbauen und in der Pubertät kulminieren. Genesis 3 nennt die Folge die "Vertreibung".  

   Real soll sich ab diesem Zeitpunkt unser Bewusstsein durch Spiegelungen in unseren Mitmenschen erweitern. Der Inhalt bleibt nach dieser Definition bis in unsere Zeit hochaktuell.

 

Da im Titel die GENESIS mit der Kabbala und dem Tarot in

einen Zusammenhang gebracht wird, sollen die inhaltlichen Überschneidungen der drei Themen kurz vorgestellt werden.

Es geht um die allgemein gültigen und menschlichen Fragen :

Wie bin ich beschaffen?

Wer bin ich und wo möchte ich hin?

 

  Kabbala & Tarot: Die Lehren der Kabbala haben ein Schema von zehn Punkten hervorgebracht. In diesem Schema ist ein jüdischer "Gesetzeskörper" aus zehn Punkten sichtbar, in dem sich sowohl die drei Genesis-Kapitel, als auch die Zehn Gebote in ihrer Struktur abbilden. Im 18. Jahrhundert haben christliche Denker, sich an

den 10 Punkten der formalen Struktur vom Gesetzeskörper, der Kabbala orientiert, und sie in das Kartenset des Ancien Tarot de Marseille übertragen. Die Karten bebildern nicht nur Genesis 1-3, sondern weisen mit den Karten X bis XXI (22. Karte, LE MONDE) auf einen Erlösungsweg des Menschen hin. So interpretiert ergibt dieses Tarot auch den Sinn der beiden Bäume im Garten von Eden.

 

   Ein ganz wesentlicher Unterschied der Deutung beginnt mit der Übersetzung aus der hebräischen TORA in die griechisch/lateinische GENESIS. Tora heißt Lehre, Genesis aber Ursprung oder Geburt.

Eine Lehre sollte immer einen offenen Weg beschreiten, zum Disput einladen. Dagegen impliziert ein Ursprung fast immer einen definierbaren Beginn, denen Begebenheiten zwangsartig folgen. Genesis als Titel gibt damit den folgenden Kapiteln eine Richtung vor, die einmal dahingehend interpretiert, leicht zu falschen Schlüssen führen kann und geführt hat. Leider hat man in vielen neuzeitlichen Bibeln auch noch Kapitelüberschriften hinzugefügt, die die hintergründigen Inhalte von Genesis 1-3 seit Generationen konterkarieren.   

   Das Ergebnis von über zwanzig Jahren intensiver Recherche hat zu dem Schluß geführt, dass die Kapitel Genesis 1-3 ausschließlich das menschliche Dasein zum Inhalt haben. Alle sonstig genannten Elemente, Lichter, Pflanzen und Tiere etc. stehen als Symbole für differenzierte Empfindungen (Gefühle) und Einsichten (Verstand), die wir, als in uns angelegte psychische Anlagen, zu unser eigenen Bewusstwerdung nutzen können. In der Vorstellung ihrer Verfasser führt die Gesamtheit unserer Wahrnehmungen – durch Intuition, den Gefühlen, dem Verstand und der Spiritualität – zu bestimmten Stufen einer Bewusstheit. Der biblische Mensch entwickelt sich.

   Mit diesen Hinweisen soll einer kruden"neumodischen" Esoterik der Wind aus den Segeln genommen werden, besonders bei den Themen Kabbala und Tarot. Kreationisten, Intelligent Designer, Zeugen Jehovas und alle Gleichgesinnten werden – ganz in diesem Sinne – hoffentlich auf eine eindeutige Weise widerlegt.

   Nur gelegentlich werden in den Texten theologisch-wissenschaft-liche Befunde über die Entstehung herangezogen, denn die lassen sich ziemlich einfach im Internet und in Büchern finden. Es wird sich immer bemüht, wissenschaftliche Standards zu erfüllen. Dagegen ist Wikipedia für diese drei Themen nicht immer eine besonders zuverlässige Quelle.

 



 

Was die GENESIS mit der KABBALA und dem TAROT verbindet

 


 

GENESIS

 

    Die ersten 3 Kapitel der GENESIS sind eine komplexe Betrachtung über das Wesen des Menschen. Die Zeiten der Niederschrift sind getauscht: Der Ursprung von Genesis 2 ist ein zirka 4000 Jahre alter Mythos. In der um 500 B.C. entstandenen Genesis 1 sind Verbindungen in die griechische Philosophie klar nachweisbar. 

Genesis 3 behandelt die Bewusst-werdung in der Pubertät.

  Die neuzeitlichen Überschriften der Kapitel stehen im eklatanten Gegen-satz zu den Inhalten:

   In der Sechs-Tage-Schöpfung  verbirgt sich die antike Vorstellung über die Psyche des Menschen.

   "Das Paradies" beschreibt die Zeit von der Zeugung bis zur Geburt, oder den paradiesischen Zustand

im Mutterleib und der Familie.

  Den "Fall des Menschen" gibt es nicht. Mit inneren Dialogen beginnt die gottgewollte Bewusstwerdung des Menschen in der Pubertät. Die sogenannte Vertreibung folgt auf  realen Momenten und Erkennt-nissen, denen jeder lebende Mensch ausgesetzt ist.

   Eng verknüpft mit der GENESIS sind die Zehn Gebote aus dem AT, Exodus 20,1-17.

 

In der GENESIS ist ein

 KONZEPT

des Menschseins verborgen,

oder die Conditio Humana.

 

KABBALA

 

   Die Kabbala ist eine alte jüdische Weisheitslehre. Sie wurde später

in anderen Religionen und von deren Denkern adaptiert.

  Aus der frühen mündlichen Lehre entwickelte sich ein System mit einer Darstellung, in der der Baum des Lebens, wie ihn die GENESIS benennt, sichtbar wird. Auf drei Säulen sind zehn Punkte verteilt; plus ein zunächst unsichtbarer Punkt, der letztlich als eine von beiden Bäumen gemeinsam erzeugte Frucht zu deuten ist.

   Der Kabbala liegt ein Konstrukt oder "Gesetzeskörper" zugrunde, mit dem sichtbaren Baum des Lebens.

Hinter ihm steht der verdeckte Baum der Erkenntnis. Sein Gehalt

ist von jedem selber erkennbar zu machen.

   Der Gehalt beider Bäume liegt in der von ihnen gemeinsam erzeug-ten Frucht. In ihr ruht der harte Kern mit dem Keim zum Kreislauf des ewigen Lebens. 

  Das jüdische Bilderverbot könnte die Grundlage der Abstraktion ohne eine bildliche Darstellung von Gott oder dem Menschen gewesen sein. Ein Bezug der 10 Punkte zu den Zehn Geboten ist deutlich.

 

Die Kabbala zeigt

GESETZMÄßIGKEITEN

des Menschseins in einer

bildhaften Struktur

 

 

Ancien TAROT de Marseille

 

   Nur die vielen Kartensets, die vor und während der Aufklärung (ab ca. 1700) in Umlauf kamen, bilden das Geschehen in der GENESIS ab.

   Das Bekannteste ist das soge-nannte Ancien Tarot de Marseille, das von Nicolas Conver um 1760 in Holztableaus geschnitten und einfarbig gedruckt wurde. Die Farb-gebung erfolgte mit Schablonen.

   In einer mehr als 20-jährigen intensiven Arbeit ist es der Malerin Carla Randel (1934 - 2009) gelungen, den Zusammenhang des Kartensets mit den Inhalten der christlich inter-pretierten Kabbala und dem Beginn der GENESIS überzeugend herzu-stellen. Ihre Resultate sind absolut fern einer sehr oft vordergründigen Esoterik. Die modernen Kartensets übersehen den verborgenen Inhalt. 

   Ihr besonderer Verdienst ist es, ihre Erkenntnisse in zwei Bücher nieder-geschrieben zu haben, die die ersten zwei Kapitel der Genesis mit einem wahr zu nennenden und darüber hinaus mit einem sehr menschlichen Antlitz aufscheinen lassen.

   Die Website von Carla Randel gibt es leider nicht mehr. Dafür finden  Sie HIER mehr Informationen.

 

Das Tarot de Marseille ist eine

christliche

INTERPRETATION

der Genesis auf Basis der

Kabbala



 

Beginn 15. Februar 2018.    LETZTE ÜBERARBEITUNG:  April 2026

Rechts sind zwei Links zu einer Vollversion der hier in aller Kürze abgehandelten Texte.

Diese Manuskripte sind bestellbar:

A  zur GENESIS,  den Zehn Geboten und Erklärungen zur KABBALA

zum TAROT* vor dem Hintergrund der KABBALA.

 

* Copyright-Inhaber für die Tarot-Karten ist die Fa. Grimaud. France.

Zitate und Bilder: Immer mit dem Bemühen die originalen Quellen genannt zu haben.

Ggf. Auskunft und Änderungen durch Rücksprache.

 

Alle Photos S. Holler:   HEAD: Auf dem Atlantik.   TITEL: Felsen von Calpe, Spanien



Manuskript-Bestellung A:

 

Unglaublich?

Warum niemals ein Paar

mit den Namen

Adam & Eva

ein Paradies verlassen hat

 

Manuskript-Bestellung B:

 

Ancien TAROT de Marseille